Michael Bredtmann (Chef)

Position: 
Chef

Spezialitäten

Haarschnitte: Bobs, Feinhaar, Vidal Sassoon Haarschnitte. 

Spirit Lights: Camouflage , Stonewash Color, I want to look Swedish, Honey Blond, Dirty Blond. 

 

Ich bin Friseur in der 4. Generation und seit über 36 Jahren mit großer Leidenschaft Friseur.

Meine Vita: 

Michael Bredtmannim März 1965 geboren in USA Houston/ Texas

1981 bis 1984 Ausbildung zum Friseur mit Auszeichnung zum Jahresbesten

1984 bis 1985 Bundeswehr mit Ausbildung zum Logistiker

1985 bis 1986 gearbeitet in London bei Alan International

1987 Meisterprüfung bei Harder

1990 erste Trend Tournee als Junior Trainer für Wella zusammen mit Martina Acht

1989 bis 1995 freiberuflicher Trainer bei Junge und Michaelis

1990 Trend Show in Kopenhagen/ Dänemark

2000 - 2005 Ausbildung zum NLP Master der Kommunikation  bei Conny und Stephan Schwarz

2001 Show in Yokohama/ Japan und Schulung der Wella Mitarbeiter in Tokio/Japan

2002 14tägige Tournee in Tschechien für Wella

2003 bis 2005 Verschiedene Fernsehauftritte im WDR, MDR, und griechisches Fernsehen.

2004 Trendshow Haarschnitt in Manchester/ England

2004 Trendscouting in New York bei bumblebumble

2005 Im Juni erster Balayage/ Painting Spezialist in Wuppertal und Deutschland

2005 Trendvision Show in Athen/ Griechenland mit 1200 Friseuren als Zuschauer

2005 Painting Schulung der Wella Mitarbeiter Griechenland https://www.youtube.com/watch?v=-TgI43e3Wsw

2006 Painting Spezialist und Botschafter für Wella (Painting Pabst)

2006 3 Tage Painting Schulung in New York mit Victoria Hunter bei bumblebumble

2006 Fernsehauftritt im Sat 1 und WDR Wuppertal. 

2007 Top Hair Veranstaltung in Düsseldorf mit 25.000 Besuchern. Link

2007 Gala Nacht „Color Secrets” in der Frankfurter Festhalle. 

2008 Ausarbeitung des Konzeptes Budgetierung

2010 - 2014 Artistik Color Director Affinage Germany

2010 Entwicklung des neuen Konzeptes Spirit Lights®

2010 Gründung eines Buchverlages für Friseure zusammen mit Denise Bredtmann

2012 Seminare für Preislistengestaltung

2012 - 2015 Trainerausbildung NLP und buddhistische Psychologie

2015 Entwicklung des Spirit Lights® Konzepts 

2018 German Ambassador für A.S.P. England

 

 



News von Michael

Meine Vergangenheit in London

Hier habe ich die Haarschnitte von Vidal Sassoon gelernt

Ja, das bin ich... (Der Linke)

Hier habe ich ein Jahr lang bei Alan International gearbeitet und die Haarschneidetechniken von Sassoon gelernt.Später kam dann das Wella Studio London in diese tolle Location. Jetzt gibt es das leider auch nicht mehr;-(  Die Lage war super: Great Portland Street/ Ecke Mortimer Street in der Nähe von Oxford Circus..

Die Friseurwelt verliert nicht nur ein tolles weltweites Ausbildungsstudio, der ehemalige Konzertsaal der BBC war auch die Heimat von Alan International. Vor ca. 30 Jahren war es der Hauptsitz von Alan International und gleichzeitig mein Arbeitsplatz für ein Jahr. Dieses Jahr hat mein Friseurleben verändert!


1985 ging es nach London!

Zu der Zeit habe ich als frisch gebackener Friseurgeselle nach der Bundeswehr dort meinen Arbeitsplatz in England gefunden.

Ich hatte zuvor die Ausbildung im Geschäft meines Vaters Siggi in der Kirchstrasse 16 beendet und nach 15 Monaten Bundeswehr durfte ich für ein Jahr im Friseurmekka London arbeiten.

 

 

Was ich damals nicht wußte: Ich würde von Grund auf eine komplett neue Ausbildung durchlaufen!

Alan International (gibt es leider auch nicht mehr) hatte vor der Firma Wella diese traumhafte Location als Friseurschule und Salon angemietet. Und ich durfte da arbeiten!

Jedoch, alles was ich zuvor in Deutschland gelernt hatte, war für meine Trainer Liz und Laurence nicht wichtig.

Verboten waren: Effelierscheren,Rundbürsten, Föhnstäbe, Lockenwickler. Erst nach einer komplett neuen englischen Friseurausbildung durfte ich eigenverantwortlich an die englischen Köpfe.

Im Nachhinein ist es für mich ein schönes Beispiel. Es gibt nicht nur die EINE Friseurausbildung. Als Friseur lernt man sein Leben lang, ständige Herausforderungen, Neuheiten und kleine Revolutionen lassen ein Friseurleben nie langweilig werden!

Mein toller Arbeitsplatz im Friseurmekka!


Blutjung ging ich nach London

Hier bin ich an einem meiner Lieblingsorte. In Camden Town. Ich liebe den Flohmarkt, die Kanäle und die Atmosphäre. Leider war ich anschliessend immer pleite ;-) 

Mein kleines Zimmer...

Super teuer, aber dafür so richtig klein. Badezimmer war auf dem Flur und ich mußte es mit anderen teilen. Dafür in einer noblen Gegend. In Souththampton!

Ein Selfie aus der Vergangenheit

Die Zeit in London hat mein Leben verändert. Ein klein wenig kann ich es aus diesem Bild, das ich heute wieder gefunden habe, erkennen. Sorry für die schlechte Qualität! 


Meine Ausbilder

Meine Ausbildung bei Alan International

Mein Ausbilder Laurence war ein Sassoonie, das heisst ich durfte zum Beispiel beim Bob nur hauchdünn abteilen. 3-4 Stunden brauchte ich für die ersten Haarschnitte. Ich bewundere immer noch die Geduld der damaligen Kunden, die Stunden ausgeharrt hatten und den Kopf still halten mussten.
Ich habe da meine sogenannte englische Haarschneideausbildung genossen. Firefly, graduierter Bob, One length Bob, Round Graduation. Tolle klassische Grundtechniken, die mir damals unbekannt waren.

Naja, bevor ich zu sehr ausschweife. Es war der coolste Arbeitsplatz an dem ich je arbeiten durfte. Die Geräuschkulisse in dem ehemaligen Konzertsaal, mit dem Parkettboden, die hohen Decke, die alten Deckenfenster. Für mich eine prägende und wertvolle Zeit. Darüber hinaus war in der Great Portland Strasse meine Hausbank Barclays und mein damaliges Lieblings-Pub „The Cock Tavern”.

In den 80igern gab es noch öfters Bombenanschläge der IRA und als ich an einem Tag fleissig Foliensträhnen machte, wurde unser Geschäft wegen einer Bombendrohung evakuiert. Kurzerhand packte ich alles zusammen und bediente die Kundin weiter auf einer Bank draußen vor meinem Pub, setzte dort die restlichen Foliensträhnen. Nachdem die Bombenspürhunde und die Polizei das Gebäude durchsucht hatten, konnte ich zum Glück dann wieder am Waschbecken die Strähnen auswaschen.

 


Meine durchgeknallten Kollegen;-)

Ihr merkt, es stecken hier sehr viel Emotionen in meinem Blogartikel. Ich glaube leider nicht, daß je wieder ein Friseurunternehmen dort ein Zuhause finden wird.

 

Zeiten ändern sich, was toll ist. Übrigens bin ich diesen Oktober in London als Akteur für Farb-Workshops gebucht. Das ist für mich eine große Ehre! Es ist sehr selten im „Mekka der Friseure” als Nichtengländer nachgefragt zu werden. Hoffentlich klappt alles ;-)

 

So entsteht immer auch immer wieder etwas Neues. Durch diesen Blogeintrag erhoffe ich mir dieses Stück Vergangenheit ein wenig mehr zu erhalten.

Ich könnte noch viele Geschichten aus der Zeit erzählen...

 

 

 


Vielleicht hat ja noch jemand Kontakt zu Laurence? Er war Schotte und hatte anschließend sein Geschäft im Keller vom Hyperhyper. Danach ist er zurück nach Schottland und der Kontakt ist abgebrochen. Ich würde mich freuen, ihn noch mal sehen zu können. Liz ist vermutlich zurück nach Australien. Das wird wohl noch schwieriger sie wieder zu finden!

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Meine Vergangenheit in London

Hier habe ich die Haarschnitte von Vidal Sassoon gelernt

Heute schließt das internationale Wellastudio in London an der Great Portland Street/ Ecke Mortimer Street in der Nähe von Oxford Circus..

Die Friseurwelt verliert nicht nur ein tolles weltweites Ausbildungsstudio, der ehemalige Konzertsaal der BBC war auch die Heimat von Alan International. Vor ca. 30 Jahren war es der Hauptsitz von Alan International und gleichzeitig mein Arbeitsplatz für ein Jahr.


1985 ging es nach London!

Zu der Zeit habe ich als frisch gebackener Friseurgeselle nach der Bundeswehr dort meinen Arbeitsplatz in England gefunden.

Ich hatte zuvor die Ausbildung im Geschäft meines Vaters Siggi in der Kirchstrasse 16 beendet und nach 15 Monaten Bundeswehr durfte ich für ein Jahr im Friseurmekka London arbeiten.

 

 

Was ich damals nicht wußte: Ich würde von Grund auf eine komplett neue Ausbildung durchlaufen!

Alan International (gibt es leider auch nicht mehr) hatte vor der Firma Wella diese traumhafte Location als Friseurschule und Salon angemietet. Und ich durfte da arbeiten!

Jedoch, alles was ich zuvor in Deutschland gelernt hatte, war für meine Trainer Liz und Laurence nicht wichtig.

Verboten waren: Effelierscheren,Rundbürsten, Föhnstäbe, Lockenwickler. Erst nach einer komplett neuen englischen Friseurausbildung durfte ich eigenverantwortlich an die englischen Köpfe.

Im Nachhinein ist es für mich ein schönes Beispiel. Es gibt nicht nur die EINE Friseurausbildung. Als Friseur lernt man sein Leben lang, ständige Herausforderungen, Neuheiten und kleine Revolutionen lassen ein Friseurleben nie langweilig werden!

Mein toller Arbeitsplatz im Friseurmekka!


Blutjung ging ich nach London

Hier bin ich an einem meiner Lieblingsorte. In Camden Town. Ich liebe den Flohmarkt, die Kanäle und die Atmosphäre. Leider war ich anschliessend immer pleite ;-) 

Mein kleines Zimmer...

Super teuer, aber dafür so richtig klein. Badezimmer war auf dem Flur und ich mußte es mit anderen teilen. Dafür in einer noblen Gegend. In Souththampton!

Ein Selfie aus der Vergangenheit

Die Zeit in London hat mein Leben verändert. Ein klein wenig kann ich es aus diesem Bild, das ich heute wieder gefunden habe, erkennen. Sorry für die schlechte Qualität! 


Meine Ausbilder

Meine Ausbildung bei Alan International

Mein Ausbilder Laurence war ein Sassoonie, das heisst ich durfte zum Beispiel beim Bob nur hauchdünn abteilen. 3-4 Stunden brauchte ich für die ersten Haarschnitte. Ich bewundere immer noch die Geduld der damaligen Kunden, die Stunden ausgeharrt hatten und den Kopf still halten mussten.
Ich habe da meine sogenannte englische Haarschneideausbildung genossen. Firefly, graduierter Bob, One length Bob, Round Graduation. Tolle klassische Grundtechniken, die mir damals unbekannt waren.

Naja, bevor ich zu sehr ausschweife. Es war der coolste Arbeitsplatz an dem ich je arbeiten durfte. Die Geräuschkulisse in dem ehemaligen Konzertsaal, mit dem Parkettboden, die hohen Decke, die alten Deckenfenster. Für mich eine prägende und wertvolle Zeit. Darüber hinaus war in der Great Portland Strasse meine Hausbank Barclays und mein damaliges Lieblings-Pub „The Cock Tavern”.

In den 80igern gab es noch öfters Bombenanschläge der IRA und als ich an einem Tag fleissig Foliensträhnen machte, wurde unser Geschäft wegen einer Bombendrohung evakuiert. Kurzerhand packte ich alles zusammen und bediente die Kundin weiter auf einer Bank draußen vor meinem Pub, setzte dort die restlichen Foliensträhnen. Nachdem die Bombenspürhunde und die Polizei das Gebäude durchsucht hatten, konnte ich zum Glück dann wieder am Waschbecken die Strähnen auswaschen.

 


Meine durchgeknallten Kollegen;-)

Ihr merkt, es stecken hier sehr viel Emotionen in meinem Blogartikel. Ich glaube leider nicht, daß je wieder ein Friseurunternehmen dort ein Zuhause finden wird.

 

Zeiten ändern sich, was toll ist. Übrigens bin ich diesen Oktober in London als Akteur für Farb-Workshops gebucht. Das ist für mich eine große Ehre! Es ist sehr selten im „Mekka der Friseure” als Nichtengländer nachgefragt zu werden. Hoffentlich klappt alles ;-)

 

So entsteht immer auch immer wieder etwas Neues. Durch diesen Blogeintrag erhoffe ich mir dieses Stück Vergangenheit ein wenig mehr zu erhalten.

Ich könnte noch viele Geschichten aus der Zeit erzählen...

 

 

 


Vielleicht hat ja noch jemand Kontakt zu Laurence? Er war Schotte und hatte anschließend sein Geschäft im Keller vom Hyperhyper. Danach ist er zurück nach Schottland und der Kontakt ist abgebrochen. Ich würde mich freuen, ihn noch mal sehen zu können. Liz ist vermutlich zurück nach Australien. Das wird wohl noch schwieriger sie wieder zu finden!

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